Iteration Zero in der physischen Produktentwicklung

Das Framework Iteration Zero dient dazu, die Lücke zwischen einer Produktidee und dem initialen Backlog zu schliessen.

Nachdem die Methodik seit mehreren Jahren erfolgreiche Starts in der Produktentwicklung von Software-Produkten und Strategien ermöglichte, hat sie jetzt ein neues Universum erreicht: dies der physischen Produktentwicklung.

Ich durfte bei einer internationalen Firma, die Zahnfüllungen und Zahnprothesen herstellt, zwei Produktstarts mit der Iteration Zero befeuern. Wir haben das Framework wie auf iterationzero.works beschrieben angewendet: Anhand des Elevator Pitches haben wir uns mit den Kunden und ihren Bedürfnissen auseinandergesetzt. Dazu haben wir eine Produktvision entwickelt und mittels einer Story Map das MVP erarbeitet. Dann hat uns ein Zahnarzt (Kunde :-)) besucht und wertvolles Feedback gegeben.  Das Feedback wurde von Produktteam verarbeitet und schlussendlich wurde ein initiales Backlog für den Start der agilen Produktentwicklung erstellt. Ja, richtig gelesen, auch bei der Entwicklung von Zahnfüllungen wird agil und mit Scrum entwickelt.

Das Feedback des Produktteams sowie der Stakeholder war, das mit dem Framework Iteration Zero eine neue Ära der Produktentwicklung bei ihnen in der Firma eingeläutet worden ist. Was für ein Kompliment!

Meine Learnings aus diesen Workshops sind:

  • Iteration Zero funktioniert hervorragend auch in der physischen Produktentwicklung.
  • Kundenfokus, professionelle Moderation und Validierung der Hypothesen mit den Kunden sind auch hier die Schlüssel Erfolgsfaktoren.
  • Auch hier hat sich ein enormes Commitment des Teams zu ihrem Produkt entwickelt.
  • Der Raum und die Zeit für die Zusammenarbeit an EINEM gemeinsamen Produkt wird als sehr wertschätzend wahrgenommen.

Deshalb darf ich getrost sagen: die Iteration Zero hat sich in die nächste Umlaufbahn geschossen.

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Global Scrum Gathering Minneapolis 2018

Ich konnte dieses Jahr am Global Scrum Gathering in Minneapolis teilnehmen. Ich war gespannt wie die Amerikaner einen solchen Event durchführen und welche Themen die Scrum Welt in den USA beschäftigen.

Nachhaltig zum Denken angeregt hat mich dann allerdings die Eröffnungs-Keynote von Billy McLaughlin.  Billy ist ein Gitarrenvirtuose der in den 90er Jahren viele Erfolge feierte. Anfangs der 2000er Jahre verlor er die Feinmotorik über 2 Finger an seiner linken Hand.

Seine Karriere, sein Berufsleben war vorbei. Er ist von Hand-Spezialist zu Chirurgen und hat jede Spezialisten besucht und konsultiert damit der das Problem an seiner linken Hand gelöst kriegt. 2002 wurde bei ihm eine Neuromuskuläre Krankheit diagnostiziert welche die rechte Hirnhälfte betrifft und seine Feinmotorik in der linken Hand zerstört.

Billy schaute schelmisch ins Publikum und fragte; Wie oft suchen wir die Lösung für ein Problem an der Hand und stellen dann fest das die Ursache der Probleme gar nicht da liegt sondern in der Steuerzentrale, im Gehirn?

Billy hat mit Scrum sein Gitarrenspiel neu entwickelt und von Anfang an eine neue Art des Gitarrespielen entwickelt, indem er einfach sein Gehirn „umprogramiert“ hat und neue Wege gesucht hat mit seinen Limitierungen wieder ein Weltklassegitarrist zu werden. 2013 erhält Billy einen Emmy für sein neustes Album. Alleine dieser Beitrag war die Anreise nach Minneapolis wert.

Für mich als Coach hat diese Keynote viele Einsichten vermittelt.  Doch zurück zu der Geschichte mit der Hand und dem Gehirn. Wie oft arbeiten Scrum Master und Coaches mit der „Hand“, den Teams, und versuchen Probleme zu lösen deren Ursprung gar nicht dort zu finden ist? Wir sollten uns viel öfter fragen wo die Probleme wirklich herkommen. Versuchen wir mit den Teams ein System zu reparieren, das an einer ganz anderen Stelle Defekte aufweist? Probleme in der Ausführung fangen oft schon weit vor der Umsetzung an. Wir sollten hinschauen wie Produktentwicklungen gestartet werden und wie Projekte geführt werden. Die Arbeit mit den Teams ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wenn es um Agile Transformationen und Digitalisierungthemen in Firmen geht solten wir das Augenmerk viel mehr auf das „Gehirn“ richten. Da liegt der grösste Hebel zur Transformation und zum Change.

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Wie entwickle ich mich als Scrum Master?

Als Coach frage ich mich ab und zu in welche Richtung ich mich entwickeln will. Die Frage ist bloss.. wo stehe ich jetzt und wohin kann ich mich entwickeln?

Im Gespräch mit einem anderen Coach habe ich dieses Bild gesehen.

Das Bild stammt aus dem The Agile Coaching Institute (ACI).  Wie die meisten habe auch ich als Agile & Lean Praktiker begonnen. Zuerst habe ich mich etwas in die Richtung „Content“ entwickelt und wollte anderen zeigen wie es „richtig“ geht. Dabei habe ich festgestellt, das es nicht so nachhaltig ist, den Menschen einfach zu zeigen wie „es“ geht.

Ich habe mich dann mehr in Richtung „Process“ zu interessieren begonnen.

Damit bin ich zum ersten Mal mit Coaching in Berührung gekommen. Mit dem obigen Bild kann ich nicht nur zurückblicken und erkennen welchen Weg ich zurückgelegt habe, ich kann auch erkennen, wo ich mich in Zukunft weiterentwickeln möchte. Ich kann mich in diesem System finden und ausrichten. Das gibt mir Sicherheit in meinen Entscheidungen zu meiner Entwicklung.

 

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Der heilige Gral der Fokussierung

Gestern durfte ich bei einem Scrumteam coachen. Eines der grössten Probleme dieses Team ist es, dass ihre Entwickler und alle anderen im Team nur 1-2 Tage pro Woche für diese Produktentwicklung leisten können. Alle haben noch x andere Aufgaben, um die sie sich kümmern müssen. Mmhhhh… das Problem begegnet mir in letzter Zeit sehr oft.

Warum müssen wir in der Wissensarbeit immer dieses Multitasking machen? Weshalb erkennen wir nicht, wieviel Energie dabei verloren geht und ändern uns?

Beim Reflektieren ist mir eine schöne Analogie eingefallen:

Wie wäre es, wenn ein Maler 5 Kunden gleichzeitig bedienen würde? Immer streicht er bei einem Kunden eine Wand fertig, muss er bereits zum nächsten. Also alles einpacken, Anreisen, Abdeckung anbringen, Farbe neu Mischen (Achtung, hier sind schon 3 von 4 Wänden gestrichen. Es ist eine grosse Herausforderung, den exakten Farbton bereits zum 4. Mal richtig zu Mischen), die Wand streichen, wieder einpacken, zum nächsten Kunden, auspacken, abdecken, wieder mischen…..

Keiner würde so arbeiten! Alle erkennen auf einen Blick, dass dies extrem ineffizient ist.

Aber wir in der Wissensarbeit arbeiten exakt so. Und haben zusätzlich das Gefühl, dass wir das ohne grosse Ineffizienz Tipp Top hinbringen. Warum sehen wir nicht die Verschwendung? Und warum ändern wir nichts?

Und bekanntlich beginnt jede Veränderung bei einem selbst.

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Agilität meets Soziale Arbeit

Letzte Woche durfte ich (mit Ruedi) einen Workshop auf der Change Tagung für soziale Arbeit (Thema „Identität in der neuen Arbeitswelt“) anbieten.

Wo haben Agilität und Sozial Arbeit Gemeinsamkeiten?

Sinnhaftigkeit: der tiefe Wunsch nach der Sinnhaftigkeit unserer Arbeit liegt Beidem zugrunde. Sinnhaftigkeit ergibt sich oft auch mit dem Grad der Gestaltungsfreiheit. Bei agilen Methoden wird eingefordert, dass der Mitarbeiter möglichst viel Gestaltungsfreiraum hat und Verantwortung für seine Arbeit / die Teamarbeit übernehmen muss. Dies kann eine ungewohnte Situation sein, der ich als Coach Beachtung schenken muss.

Gruppen-/ Teamarbeit: in beiden Disziplinen ist das Team / die Gruppe (hier als Synonym betrachtet) des Pudels Kern. Geht Agilität ohne Team? Agilität heisst ja, Kompetenzen im Umgang mit Unsicherheit und Veränderung  erwerben, damit Komplexität gewältigt werden kann. Ich bin der Meinung, die Bewältigung von Komplexität funktioniert eh nur im Team. Und wie das Team zusammenarbeitet ist somit ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg bei der agilen Produktentwicklung.

Mobiler Arbeitsplatz: Bis anhin haben sich Arbeitnehmer stark mit ihrer Firma identifiziert. Ihr Arbeitsplatz war mehrheitlich an einem Ort, in einem Team verwurzelt. Mit den neuen, mobilen Arbeitsplätzen, Grossraumbüros und Home-Office-Angeboten geht ein Teil dieser Zugehörigkeit verloren (so wurde es an der Tagung postuliert). Ein wichtiger Bestandteil dieser Verwurzelung ist nicht mehr da. Ich kann mir als Coach sehr gut vorstellen, dass ältere Arbeitnehmer mit dieser Situation Mühe haben (ich gehöre auch dazu :-)). Mit den agilen Methoden wie Scrum will man wieder eine grössere Verwurzelung des Individuums mit der Firma (dem Produkt) postulieren. Scrum funktioniert am besten, wenn man einen Teamraum hat und dort physisch vor Ort zusammen arbeitet. Der Austausch soll möglichst face2face stattfinden, so dass alle Kommunikationsebenen zum Zug kommen. Also klar ein Trend weg vom mobilen Arbeitsplatz.

Ich hab an der Tagung gelernt, dass Soziale Arbeit viel Gemeinsamkeiten mit Agilität hat. Aber in beiden Welten sehr unterschiedliche Vokabularien verwendet werden. Und es hier noch ganz viel zu erforschen gibt ;-).

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Das Ikigai Konzept, oder warum ich morgens aufstehe

Auf der Webseite des WEF Forums bin ich auf einen Beitrag gestossen.

Da wurde das Ikigai Konzept aus Japan vorgestellt. Es ist eine Visualisierung, warum ein Mensch morgens aufsteht und warum er in seinem Leben einen Sinn finden kann/soll.

Spannend finde ich vor allem die Zonen in welchen ein Teil der Hauptkreise fehlt. Also die Hauptkreise;  „Ich bin gut darin“, „Was ich liebe“, „Wofür ich mich berufen fühle“  bilden eine Schnittmenge, aber der Kreis „Wofür ich bezahlt werde“ ist beispielsweise nicht enthalten.  Wenn meine Freizeitaktivitäten in diesem Bereich angesiedelt sind. Prima.

Auf einer persönlichen Perspektive kann aus der Visualisierung sehr viel entnommen werden um sich über seine berufliche oder private Situation zu reflektieren.

Aus meiner Arbeit als Coach habe ich mir immer überlegt, was sind die Faktoren die aus einem Produkt eine „Wow-Produkt“ machen. Wenn wir in der agilen Welt den Benutzerzentrierten Ansatz ernst nehmen, dann müssten Produkte eigentlich auch dem Ikigai Konzept folgen.

Im kommerziellen Umfeld ist es dann natürlich sehr übel, wenn wir im Hauptkreis „Wofür ich bezahlt werde“ keine Argumente finde. Ich werde in den kommenden Wochen bei Itaeration Zero Events und Produktentwicklungs Mandaten auf die Ikigai Kreise achten. Mal sehen ob das einen Zusammenhang hat.

Wer bereits Erfahrungen oder Ideen hat, hinterlasst einen Kommentar.

 

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Sprichst du fliessend „Agile“?

In den letzten Wochen wurde ich gelegentlich darauf angesprochen, worauf ich als Coach achte, wenn ich ein Team zum ersten Mal besuche oder an einem Zeremonien-Tag begleite.

Ich konnte die Frage nicht beantworten, da ich mich oft von der Situation in der die Teams gerade sind leiten lasse.

Ich habe dann versucht herauszufinden ob ich einem Muster folge. Dabei bin ich über den Begriff „Agile Fluency Project“ gestolpert.

Das Modell schlägt vor, das ein Team einem Lernpfad folgen sollte. Martin Fowler hat auf seiner Seite  den einzelnen Stufen auch noch Sternchen verpasst. Damit kann ein Coach einem Auftraggeber auch gleich sagen wie viele „Sternchen“ das Team hat.  Damit ist das Thema Metriken abgedeckt und Gamification ist auch nicht weit, da jedes Team sicher nach dem nächsten Stern greifen will.

  • Die Grafik zeigt in etwa wie ich bei der Teamdiagnose starte.
  • Wer ist im Team? Welche Kultur herrscht im Team?
  • Welche Fähigkeiten sind im Team vertreten? Welche fehlen?
  • Liefert das Team Wert? Wo finde ich Verschwendung?
  • Wie passt das Team in die Wertstromkette der Firma? Sind sie vernetzt im Produktionssystem?

Das Bild von Martin Fowler mit den Sternen.

Ich kann nun einige meiner Aktivitäten und Themen anhand des Modells der „Agile Fluency“ erklären. Auch wenn ich die Coachings in der Vergangenheit analysiere, dann stelle ich fest, das ich diesem Modell oft gefolgt bin.

Nun kann ich sogar erklären wie ich vorgehe, wenn ich meine Arbeit mit einem Team beginne.

Anmerkung: In dem Modell werden Skalierung und Koordination in einem Multi-Team Umfeld nicht sehr ausführlich beschrieben.

Hier noch der Link zur Beschreibung der Sterne ganz unten auf der Seite

 

 

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Der Life Owner

Eine Analogie…

Magst du dein Leben? Gestaltest du dein Leben selbst?
Dann bist du ein Product Owner – oder nennen wir‘s Life Owner.

Du hast bereits viele Dinge auf Done. Einiges hat dich weitergebracht, einiges nicht. Das ist ganz okey, wir lernen ja mit dem Älterwerden unsere Zeit dafür einzusetzen, was uns wirklich einen Mehrwert bringt – sei es persönlich, zwischenmenschlich oder beruflich.
Nebst den Dingen auf Done hast du auch einiges in Progress, in Plan oder in deinen Options. Du schreibst dein Life Backlog ständig um… -> Refinement. Du überlegst was du alles noch anstellen möchtest um deinem Leben Sinn zu geben, einfach glücklich zu sein oder dorthin zu kommen wo du gerne möchtest.

Dann gibts bestimmt Dinge, die du in deinem Kalender festhälst -> Planning. Du planst wahrscheinlich so 2-3 Wochen im Voraus -> Selected Life Backlog. Dinge die weiter in der Zukunft liegen sind eher noch unklar -> Backlog. Natürlich gibt‘s einige Meilensteine -> Releaseplan, wie z. B. Urlaub, das ist natürlich bereits fett in deinem Kalender eingetragen.

Ab und zu zeigst du deinen Freunden, deiner Familie oder deinen Arbeitskollegen was du in letzter Zeit so gemacht hast, z.B. Ferienfotos -> Review.

In deinem Leben wirst du immer von irgendwelchen Menschen umgeben oder begleitet. Für deine Weiterentwicklung – in allen Bereichen – sprichst du mit ihnen und überlegst dir was gut läuft und was nicht -> Retrospektive. Du sprichst mit ihnen darüber was du allenfalls ändern könntest -> New Life Backlog Item, um deinem Leben Sinn zu geben, einfach glücklich zu sein oder dorthin zu kommen wo du gerne möchtest.
Viel Spass beim Backlog Management liebe Life Owner.

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Der Weg zum Kanban System

Mit meinem Arbeitskollegen Ivo Kronenberg habe ich während meiner Kanban-Coaching-Ausbildung den Weg zum Kanban-System strukturiert und visualisiert:

Der Weg zum Kanban System

Erstens bin ich Fan von Struktur und ich wollte dem ganzen Kanban-System-Coaching eine verständliche Struktur verleihen. Sie soll mir und dem Kunden helfen sich zurechtzufinden.

Weiter wollten wir aufzeigen, dass ein Arbeitssystem immer optimiert werden kann. Es geht somit nicht um die einmalige Einführung von Kanban sondern insbesondere um die Weiterentwicklung. Hier braucht es Disziplin, Mut und Wille.

Oft brauche ich das Bild schon bei der Auftragsklärung. So kann ich dem Kunde auf sehr einfache Art erklären, was ihn etwa so erwartet.

Im Kanban gibt es keine offiziellen Rollen. Wir haben trotzdem den Kanban Leader visualisiert, weil wir oft die Erfahrung machen, dass es jemanden im Team geben muss, der dieses Kanban hütet. Wir als Coaches sind nur sporadisch vor Ort und können diese Hüter-Rolle nicht einnehmen.

Also, feel free, dieses Big Picture zu verwenden. Feedback ist jederzeit herzlich willkommen.

 

 

 

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Iteration Zero hat den Theorie-Test bestanden ;-)

Heute durfte ich am Mobile Business Forum der Hochschule St. Gallen am Podiumsgespräch teilnehmen. Ich durfte dort mich als Agile Coach der SBB sowie das Framework Iteration Zero, welche ich mit Ruedi Gysi gemeinsam designed habe, präsentieren.

Hier findet ihr die aktuelle Visualisierung der Iteration Zero.

Die Iteration Zero schliesst die Lücke zwischen der Produktidee und dem Initialen Backlog. Die Erfolgsfaktoren bei einer Iteration Zero sind:

  • das Team (interdisziplinär, keine Hierarchie, kein Macht Gefüge)
  • den Zeit & Raum für die Zusammenarbeit
  • Fokus auf den Kunden und den Wert (für die Firma und/oder den Kunden)
  • professionelle Moderation der Workshops

In der HSG wird aktuell in einer Doktorarbeit das „neue“ Innovationsframework designed, welches auf der Activity Theory basiert. Auch hier finden sich die gleichen Erfolgsfaktoren wie bei der Iteration Zero:

  • die Nähe zum Kunde
  • iterative Entwicklung der Produktidee
  • Raum & Zeit zur Verfügung stellen
  • dem Team das Vertrauen und einen Geldbetrag zur Verfügung stellen, um seine Produktidee als PoC zu lancieren

Wer ist jetzt schneller, die Forschung oder das Fussvolk? 😉

Mein Fazit des heutigen Tages:

  • Beim Machen /Umsetzen blühe ich auf, ich habe grosse Mühe mit theoretischen Abhandlungen ohne Bodenhaftung
  • Lernen tun wir nur, indem wir etwas umsetzen. Und dann reflektieren ;-). Ev. umfallen und dann wieder aufstehen… Krönchen richten… und weitergehen. (Resilienz nennt sich das;-))
  • Agilität ist Tod, es lebe die Agilität!

 

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